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So sieht ein moderner Arbeitsplatz aus, an dem Feuerlöscher geprüft werden.

Wie will man im Winterhalbjahr, wenn einem Prüfer schon nach 10 Minuten die Finger steif gefroren sind, Feuerlöscher auf der Straße (am Kfz) prüfen?

Teilweise kamen - bei einem Test - Prüfer nach 20 Minuten mit fünf angeblich geprüften Feuerlöschern zurück. Verschiedene TV-Sender haben diesen Test ausgestrahlt.

Lt. Gutachten der Landesfeuerwehrschule Westfalen benötigen zertifi-zierte Fachkräfte in einer gut sortierten, klimatisierten Fachwerkstatt ca. 20 Minuten für eine Prüfung.

Jedoch gibt es einige Prüffirmen die in einem Auto sitzen und angeblich Feuerlöscher prüfen. Im Auto ist gelegentlich eine Pulversaugmaschine zu sehen, die dem ungeschulten Laien vorgaukeln, die Maschine würde zum Entleeren der Feuerlöscher benutzt.

Vergessen wird: Zum Betrieb dieser Maschinen benötigt man jedoch Strom, jedoch die meistens Fahrzeuge haben weder Stromaggregate, noch sieht man eine Verlängerungsschnur, mit der man sich Strom von der Firma - bei der man vorgibt zu prüfen - ausleihen kann.

Das Gleiche gilt für die Dauerdrucklöscher. Die benötigten großen N2 – Treibgasflaschen (Stickstoff) wird man meistens auch vergebens suchen. Wozu auch, wenn die vorgeschriebene Innenprüfung nur vorgegaukelt wird.

Bei einem Feuerlöscher handelt es sich um ein Lebensrettungsgerät, und das muss bei Bedarf einfach funktionieren.

Man braucht kein Fachmann sein, um zu bemerken, dass die versproch-enen Dienstleistungen dieser Prüfer in den meisten Fällen nicht erbracht werden können.

Ein moderner Fachwerkstatt-Prüfplatz sieht so aus:

Der Arbeitsplatz ist komplett aus Aluminium-Konstruktionsprofilen hergestellt. Die Arbeitsplatte ist kunststoffbeschichtet. Der Arbeitsplatz hat eine komplett blendfreie Beleuchtung, einen Brüstungskanal mit 230 Volt Steckdosen für weitere Geräte, einen Schwenkarm für Monitor und Tastatur, seitliche Ablage und Werkzeugschrank, Gleitschiene zum aufhängen von Werkzeugen und Halter für Arbeitsanweisung. Seitlich ist ein Elektro-Schaltkasten mit Schaltung für die Pulversaugmaschine angeordneter. Alle Bedienelemente sind ergonomisch und flexibel auf der Arbeitsfläche angeordnet.

Verfahrbahre Spannvorrichtung mit integrierter Waage:

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Für die komplette Arbeit wird der Feuerlöscher nur noch einmal angefasst, in die Waage gestellt und sofort wird das Feuerlöschergewicht ermittelt und wegtariert, und dadurch später die Löschpulvermenge ermittelt. Feuerlöscher spannen, demontieren und Löschpulver absaugen ist daher nur ein Arbeitsgang. Danach wird der Feuerlöscher spielend leicht durch die linear verschiebbare Spannvorrichtung unter die Pulversaugmaschine gefahren. Kein Anheben, Tragen und Absetzen ist mehr notwendig, da es sich um eine pneumatische Spannvorrichtung (Zweihandbedienung) mit Druckregelventil handelt. Der Messbereich der Waage liegt bei 0-20 kg, mit einer Skalen-Teilung von 100 g, sowie Überlastsicherung zum Anschluss an die zentrale Messwerterfassung mit PC.

Kontrollwaage für Treibmittelflaschen:

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Auf der Arbeitsfläche angeordnet ist eine Halterung mit angearbeitetem Prisma zur stabilen und sicheren Auflage von Treibmittelflaschen. Die Auflage ist aus stabilem Aluminium, zum Anschluss an zentrale Messwerterfassung am PC. Der Messbereich liegt zwischen 0 und 3000 g; die Teilung: 1 gr.

Druckaufnehmer:

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Der Druckaufnehmer ist zur Prüfung des Aufladedrucks bei Dauerdrucklöschern und zum präzisen Messen des zuvor aufgebrachten Aufladedrucks bestimmt. Die Druckaufnehmer sind mit Schnellkupplung zum Anschluss verschiedener Prüfanschlüsse ausgerüstet. Der Druckaufnehmer ist zum Anschluss an die zentrale Messwerterfassung am PC vorgesehen. Der Messbereich: 0-30 bar, Teilung: 0,5 bar.

Pulvertestgerät:

Das Pulvertestgerät ist zur Überprüfung von Löschpulver in Feuerlöschgeräten auf Feuchtigkeit vorgesehen und um zuverlässig auszusonderndes Löschpulver zu ermitteln. Um der Verklumpung des Löschpulvers vorzubeugen, wird die Feuchtigkeit ermittelt, die unter Umständen zum Versagen des Feuerlöschgerätes führen kann.Das Gerät misst dabei die elektrische Leitfähigkeit des Löschpulvers. Mit zunehmendem Feuchtgehalt des Pulvers steigt auch die Leitfähigkeit des Pulvers. Die Messung erfolgt über die Spitze der Messsonde. Der Anschluss geht an die zentrale Messwerterfassung am PC.

Zentrale Messwerterfassung mit PC:

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Vorverstärker zur Versorgung der einzelnen Waagen, Druckaufnehmern und Pulvertestgeräten und Verstärkung des jeweiligen Ausgangssignals. Diese Signale werden über ein zentrales Kabel an die Messwerterfassungskarte weitergegeben. Diese ist zum Einbau in einen IBM-kompatiblen PC geeignet. Mit Hilfe einer Software werden diese Signale verarbeitet, gefiltert und auf dem Monitor angezeigt. Die Tarierung der einzelnen Waagen erfolgt ebenfalls durch Mouseklick. Nach der vollständig durchgeführten Arbeiten an dem Feuerlöscher kann ein Instandhaltungsnachweis mit Angabe des Feuerlöschergewichts (netto oder brutto) ggf. des Gewichts der Treibmittelflasche, des Indexwertes für die Feuchte des Pulvers und des aufgepolsterten Drucks mit Firmenlogo etc. ausgedruckt werden. Der Druck erfolgt einfarbig mit einem Thermotransferdrucker auf selbstklebende Kunststoffetiketten. Etikettendrucker im Schutzgehäuse aus Aluminium/Edelstahl.

TV-Kamera zur Innenkontrolle:

Robuste Farb-TV-Kamera mit Beleuchtung. Mit dieser Kamera kann der Feuerlöscher-Behälter bequem und somit ergonomisch von innen besichtigt werden. Das Bild kann auf dem PC Monitor betrachtet werden, ggf. sogar ausgedruckt oder gespeichert werden. Auflösung der Kamera 628x582 Pixel. Kamerakopf im Aluminium-Gehäuse, Durchmesser nur 28 mm. Somit für fast alle Pulverlöschgeräte-Behälter geeignet.

Pulversaugmaschine PSM Compact

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Die Pulversaugmaschine hat einen Seiten-kanalmotor der im Unterschrank schwingungsgedämpft eingebaut ist, mit elektrischer Luftumkehr zur Filterspülung und Seiten-kanalverdichter. (400 mbar Saugdruck, 19 Kunststoffröhrenfilter, 380 Volt.) Das moderne Untergestell wurde direkt auf der Arbeitsplatte fest montiert.

Schlauchprüfgerät

Schlauchprüfgerät SPGT zur Prüfung von Pistolenschläuchen und Düsenschläuchen in Aluminiumgehäuse mit Schutzdeckel, von außen zu betätigende Bedienung von Prüf- und Entlastungshähnen, sowie Bedienhebel für die zu prüfenden Pistolenschläuche. Sowohl die Standard-Pistolenschläuche in Durchgangsform, als auch die Pistolenschläuche in Winkelform können darin geprüft werden. Mit Prüfanschlüssen Art.1512+1524. Zum Betrieb ist eine Stickstoff- Druckgasflasche erforderlich.

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Umfüllvorrichtung für Dauerdrucklöscher Stickstoff

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Leichte und zuverlässige Bedienung durch Magnetventilsteuerung. Kontrolle des Fülldruckes durch ein großes, leicht ablesbares Manometer und durch das Aufleuchten der Kontroll-Leuchte. Der Fülldruck wird am Druckminderer der Vorratsflasche eingestellt. Durch Betätigung des Tasters “Füllen” öffnet ein Magnetventil die Füll-Leitung, die rote Kontroll-Leuchte signalisiert den laufenden Füllvorgang und das Manometer zeigt den bereits erzielten Druck an. Bei Erreichung des eingestellten Fülldrucks schaltet der Druckwächter das Magnetfüllventil wieder ab.


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