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Brennbarkeit von Stoffen Die Brennbarkeit von Stoffen hängt von ihrer Fähigkeit ab, sich mit Sauerstoff zu verbinden. Die meisten Stoffe sind brennbar. Nicht brennbar sind z. B. die Oxide, die sich schon vollständig mit Sauerstoff verbunden haben. Quarzsand ist nicht brennbar, weil es Siliziumdioxid - SiO2 - ist. Das Metall Eisen in Form feiner Späne verglüht dagegen. Feste Stoffe Die Brennbarkeit fester Stoffe wird nach deren Entzündungstemperatur beurteilt. Die Entzündungstemperatur ist die Temperatur, bei deren Erreichen der betreffende Stoff in Gegenwart von Luftsauerstoff von selbst zu brennen anfängt. Das Brandverhalten von festen Stoffen wird nach Ihrer Entflammbarkeit bzw. Brennbarkeit bewertet. Die Entflammbarkeit kann durch geeignete Maßnahmen, z. B. durch Schutzanstriche, verringert werden. Flüssigkeiten Die Brennbarkeit einer Flüssigkeit wird nach ihrem Flammpunkt beurteilt. Der Flammpunkt ist die niedrigste Temperatur, bei der sich aus der Flüssigkeit Dämpfe in solcher Menge entwickeln, dass diese, mit der Luft über dem Fiüssigkeitsspiegel vermischt, durch eine Zündquelle entflammbar sind, Wasserunlösliche Flüssigkeiten lassen sich mit Wasser nicht vermischen; folglich sind sie auch nicht mit Wasser löschbar. Da Wasser leichtere brennbare Flüssigkeiten trägt, breiten sich brennende Flüssigkeiten über dem Wasserspiegel aus. Wasserlösliche Flüssigkeiten vermischen sich mit Wasser, demnach können sie mit Wasser - durch Verdünnung und Entzug der Wärme - gelöscht werden. Gase Die Gefährlichkeit von Gasen und verdampften Flüssig-keiten wird nach ihrer Zündtemperatur beurteilt Gemäß DIN EN 60079-14 (VDE 0165 Teil 1) müssen elektrische Betriebsmittel so ausgewählt werden, dass ihre maximale Oberflächentemperatur nicht die Zündtemperatur eines möglicherweise vorhandenen Gases oder Dampfes erreichen kann.
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